12265 KM. Konkurrenz! Der fliegende Textmarker.

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"S'Beschte oder gar nix" haben sich die AMG/Daimler-Entwickler gedacht, ihre Muskeln spielen lassen und in den SLS-Flügeltürer vier Elektromotoren mit über 500 PS eingebaut. Ich durfte letztes Wochenende mit drei weiteren Teslafahrern und einigen Supersportwagen-Fahrern aus aller Welt das Geschoss auf der Rennstrecke von Mallorca testfahren.

Als Vergleichsfahrzeuge waren zwei weitere SLS-Benziner und ein Tesla Roadster 2.5 angetreten. Vollgas-Beschleunigung, Slalomfahrten und Hochgeschwindigkeit auf dem abgesteckten Rundkurs standen auf dem Plan. Erstes Fazit: die brüll-lauten Benziner haben deutlich den Kürzeren gezogen. Im Antritt und im Handling waren sie den Elektroflitzern unterlegen. Ist halt schon schön, wenn man den vollen Schub von der ersten Sekunde an zur Verfügung hat.

Den E-Cell-SLS mit dem Tesla zu vergleichen ist dann schon schwieriger. Äpfel mit Birnen. Der Tesla wiegt ungefähr die Hälfte und so fühlt er sich natürlich auch an. Da ist der E-Cell schon "mehr-Auto". Im Antritt schenken sie sich nicht viel, aber im Handling hat der E-Cell die Nase vorn. Stabilität, Kraftentfaltung und die Kurvenbeschleunigung sind sagenhaft. Das mussten auch die anwesenden Ferrari-Fahrer neidlos anerkennen. Der "fliegende Textmarker" fühlt sich so gar nicht nach Prototyp an. Warum er wohl erst 2013 auf den Markt kommt?

Bei Reichweite und Preis kann der E-Cell natürlich nicht mit dem Tesla konkurrieren. Der dreifache Preis bei geringerer Reichweite macht ihn zu einem Exoten für Speed-Freaks. Aber immerhin haben Daimler und AMG gezeigt, was sie elektromobilitätsmäßig können, wenn sie wollen. Jetzt wird es Zeit für die genauen Markttermine für den E-Smart und die elektrische A-Klasse!

Drei Flügel-Muskel-Tiere gegen den Tesla.

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