0 bis 50 km. Ab geht’s!

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Kurze Einweisung. Keine echte Bedienungsanleitung. Eher ein Quick-Start-Guide wie beim IPod. Und dazu einen USB-Stick, mit dem man die Daten des Autos abgreifen und an Tesla schicken kann.

Ich habe ja schon zwei Probefahrten hinter mir. Insofern erstaune ich nicht mehr darüber, dass ich nichts höre wenn ich den Schlüssel umdrehe. Erstaunlich finde ich allerdings, dass es überhaupt noch einen Schlüssel gibt. Sogar mein spießiger Familien-Van hat einen Startknopf. Und bei diesem Auto aus der Zukunft drehe ich einen stinknormalen Schlüssel um. Mmmhh?

Was soll’s. Ein dezentes „Pling“ sagt mir, dass mein Tesla läuft. Per Knopfdruck in den einzigen Vorwärtsgang. Fuss auf’s Gas und los geht’s. Und wie. Der Tesla macht ein turbinenartiges „Hui“ und zieht ab wie eine Rakete. Geil. Das ist keine Beschleunigung, das ist Schub.

Fahre ins Büro, um meinem Partner Martin eine Probefahrt anzubieten. Martin heißt zwar Kleene mit Nachnamen, ist aber über 2m groß und passt einfach nicht in den Tesla. Schade auch.

An der ersten Ampel klopft ein netter älterer Radfahrer an meine Seitenscheibe, um mich darauf hinzuweisen, dass ich meinen Motor „abgewürgt“ habe.  Als  ich ihn aufkläre grinst er breit. Überhaupt grinsen viele Menschen wohlwollend, wenn sie den Tesla sehen und erkennen.

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