Allgemein

Auf dem Weg zu einem "amerikanischen Frühling"?


Wird "Occupy Wall Street" der Auslöser für einen "amerikanischen Frühling"? Täglich wächst der Widerstand gegen das Big Business. Gewerkschaftsführer und Hollywood-Stars wie Tim Robbins und Michael Moore schließen sich an.

Gestern blockierten 12.000 Demonstranten den Verkehr rund um die Wall Street. 700 wurden auf der Brooklyn Bridge festgenommen. Die Polizei setzt Schlagstöcke und Pfefferspray ein. Die Demonstranten halten ihre Fotohandys hoch und rufen "The whole world is watching".

Viele Amerikaner wundern sich, daß in ihren eigenen Medien nur wenig über die Proteste berichtet wird. Michael Moore dazu "Ein paar Tea-Party-Demonstranten würden für einen großen TV-Bericht reichen, aber tausende in der Wall-Street werden nicht gesehen."

Wie wird Amerika mit denen umgehen, die sich als "Wir sind die 99%" bezeichnen und sich inzwischen im Netz an vielen Orten organisieren?

Kommentare (1)
gegen vieles und für etwas
1 Montag, den 10. Oktober 2011 um 13:26 Uhr
Es war schon interessant zu sehen, wie an dem Tag vor drei(!) Wochen als es los ging, nur Al Jazeera berichtete (sogar mit eingebundenem Livestream), Twitter fast explodierte und die konventionellen Medien keine Notiz davon nahmen.

Demokratisch gewählte Politiker sind dem Wohl des Volkes verpflichtet und haben die Aufgabe die Gesellschaft und den Planeten zukunftsfähig zu halten.
Was wir erleben ist Klientelpolitik, intra-/interparteiliche Machtspiele, massive Umverteilung der Finanzmittel, "alternativlose" Ressourcenvernichtung, entgrenzter Wachsumswahn und Konzernhörigkeit.

Es muss sich viel ändern, wir haben das mal aufgeschrieben: http://sinnvolk.posterous.com/manifest-diskussionsentwurf

Kommentar hinzufügen

Ihr Name:
Ihre E-Mail-Adresse:
Ihre Webseite:
Betreff:
Kommentar: